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"Urteilsschelte" zu Urteil des Verfassunsgrichtshofs bezüglich der ORF-Gebühren Franz Dotter vom Zentrum für Gebärdensprache und Hörbehinderten kommunikation hat zum Urteil des Verfassunsgrichtshofs bezüglich der ORF-Gebühren (G 85,86/05-9 (Verfahren zur Prüfung der Verfassungsmäßigkeit) für gehörlose und schwer hörbehinderte Menschen eine kritische "Urteilsschelte" verfasst, welche vor allem auf folgende Punkte abzielt: 1. Ist es dem VFGH nach Beschlussfassung von Gesetzen wie dem Behindertengleichstellungsgesetz möglich, für die Diskriminierung behinderter Menschen zu argumentieren? Müssen nun nicht die Behindertenintegration bzw. -nichtdiskriminierung ähnlich wie die Menschenrechte als Folie für die Beurteilung jedweder gesetzlichen Regelungen herangezogen werden?
2. Ist es unmöglich, eindeutig behindertendiskriminierende Äußerungen staatlicher Organe zu bekämpfen? 3. Aufgrund der politischen Absichten in Österreich bzw. der EU ist es offensichtlich notwendig, neue Sachverhalte bzw. Begriffe in die Gesetzgebung aufzunehmen, wie z.B. "Zugänglichkeit" im Sinne von Barrierefreiheit. Alte Gesetze müssen mithilfe dieser neu beurteilt werden. Bei Interesse kann die Stellungnahme unter franz.dotter@uni-klu.ac.at kostenlos angefordert werden. |
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Kongress TISLR 9 in Brasilien TISLR (Theoretical Issues in Sign Language Research) ist eine der wichtigsten internationalen Konferenzen für Gebärdensprachforschung und findet in diesem Jahr von 6. bis 9. Dezember an der Universidade Federal de Santa Catarina, in Florianopolis, Brasilien statt.
Info der VeranstalterInnen:
Weitere Infos unter: http://www.tislr9.ufsc.br/index.htm |
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Erste AbsolventInnen der Fachausbildung für Gebärdensprachdolmetschen in Linz Im Sommersemester 2006 endete der erste Lehrgang der dreijährigen Fachausbildung für Gebärdensprachdolmetschen in Linz. Zwei AbsolventInnen haben bereits im Sommer die Verbandsprüfung beim ÖGSDV mit sehr gutem Erfolg abgelegt. Im Herbst 2006 startet ein zweiter Lehrgang, der ebenso drei Jahre dauern wird. Weitere Informationen unter: http://www.gehoerlos-ooe.at/gesdo/ |
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Neue soziolinguistische Studie zur Gebärdensprache in Österreich Verena Krausneker (2006) Taubstumm bis gebärdensprachig. Die österreichische Gebärdensprachgemeinschaft aus soziolinguistischer Perspektive. Drava Verlag. ISBN: 3-85435-475-4, 192 Seiten, Preis: Euro16,- Zum Buch: Sind gehörlose Menschen behindert oder eine Sprachminderheit? Wie lernt ein gehörloses Kind Deutsch? Was spricht für, was gegen Gebärdensprache? Wieso wurden gehörlose Kinder früher gezwungen, auf ihren Händen zu sitzen? Was bedeutet der Wunsch Gehörloser nach bilingualem Unterricht? Und wie denken BildungspolitikerInnen über diese Dinge? Auf diese und weitere Fragen gibt das Buch Antwort und schildert am Beispiel der Österreichischen Gebärdensprache den hürdenreichen Weg einer Minderheit zu Selbstbestimmung und Anerkennung ihrer sprachlichen Rechte (Verlagsinfo).
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Fachgebärdenlexikon „Aus- und Weiterbildung“ in Arbeit Das Institut für Translationswissenschaft der Uni Graz arbeitet derzeit an einem Fachgebärdenlexikon für den Bereich „Aus- und Weiterbildung“. Dazu werden im September 2006 Fachgebärden erhoben. Für die Erhebung, die in Graz stattfinden wird, suchen wir gehörlose InformantInnen, die ExpertInnen in diesem Fachbereich sind. Wer Interesse daran hat, bei der Erhebung mitzuwirken, bitte unter folgender E-Mail-Adresse melden sylvia.gruenbichler@uni-graz.at |
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Flämische Gebärdensprache anerkannt! Nachdem im letzten Jahr die ÖGS anerkannt wurde, hat nun auch das flämische Parlament am 26. April 2006 die Flämische Gebärdensprache (VGT) anerkannt, die von 6.000 Gehörlosen in Flandern verwendet wird. In seiner Ansprache betonte der Kulturminister Bert Anciaux, es sei ein Anliegen des Flämischen Parlaments, die kulturelle Identität und die Sprache der Gehörlosen in Flandern zu respektieren. An diesem historischen Ereignis nahmen 300 gehörlose und hörende Personen teil. Nähre Informationen unter: http://www.fevlado.be |
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Österreichische Linguistiktagung (ÖLT) in Klagenfurt Anlässlich der 34. ÖLT findet in diesem Jahr wieder eine Sektion zur Gebärdensprachforschung statt. Die Sektion heißt „Gebärdensprachlinguistik und Gebärdensprachkommunikation“. Die Sektion ist interdisziplinär: Referate aus allen Disziplinen sind herzlich willkommen, wenn sie ihre Arbeit zum Bereich von Gebärdensprachlinguistik und Gebärdensprachkommunikation zählen. Insbesondere werden auch Studierende mit einschlägigen Diplomarbeiten sowie gehörlose ReferentInnen eingeladen, Referate einzureichen (je Referat 20-30 Minuten plus Diskussion). Zeit und Ort: Freitag, 8. Dezember 2006, ab 10.00 Uhr, Universität Klagenfurt Anmeldungen zu Referaten sind bis 15. Oktober möglich und können elektronisch auf http://www.uni-klu.ac.at/spw/inhalt/305.htm erfolgen. Um die Organisation der Sektion zu erleichtern, wird um eine Anmeldung bis 30. Juli und eine entsprechende Email an franz.dotter@uni-klu.ac.at |
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CD-ROM ÖGS 1 ist erschienen! Die CD-ROM ÖGS I, Lektion 1-6 bietet einen Einstieg in die ÖGS mit individuellen Lern- und Übungsmöglichkeiten. Jede Lektion enthält Dialoge in ÖGS mit deutscher Übersetzung und Wort-für-Wort-Glossierung sowie Übungen und Spiele. Texte zur Grammatik der ÖGS und zur Gehörlosenkultur werden mit Videobeispielen illustriert. Vokabeln können lektionsweise oder über eine Gesamtliste abgerufen werden. Die ersten Lektionen enthalten zusätzlich Übungen zum Fingeralphabet. Mehr Informationen zum Inhalt (inklusive Screenshots) finden Sie auf der Homepage des Zentrums für Gebärdensprache unter http://www.uni-klu.ac.at/zgh |
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Die SignIT CD-Rom ist erhältlich! Die CD-ROM enthält Gebärdenvideos in sieben regionalen Varianten und ist für fortgeschrittene Lernende der Österreichischen Gebärdensprache ebenso entwickelt wie für GebärdensprachkursleiterInnen.
Die Kosten für CD-ROM inklusive Booklet betragen 10 EURO. |